Ausbreitung der Quaggamuschel am Bodensee

 

Quagga seit 2016 

Monitoring war wegen anderer Neozoen schön im Gange, aber bis 2015 wurden keine Quagga gesichtet. 

Stand der Dinge November 2025 

See ist komplett besiedelt, am stärksten bei einer Tiefe von 10-30 m 

In flacheren Gewässern weniger Quaggas, Enten fressen Quaggas. Es besteht aber auch der Verdacht, dass die höhere Wassertemperatur im seichten Gewässer die Vermehrung behindert. 

14-tägige Planktonuntersuchungen: Darin sind auch Muschellarven enthalten. Seit 2011 erfasst, seit der Ankunft der Quagga befinden sich das ganze Jahr über Muschellarven im Wasser, früher gab es diese nur im Sommer 

8 bis 17 Larven pro Liter Wasser. 

Tauchroboter ROV (Remote Operation Vehicle) wurde eingesetzt, nutzt aber wenig, denn die Quagga ist in der Tiefe stärker vertreten 

 

Dredger-Schlitten kann in Teilen gar nicht mehr fahren, zu viele Muscheln. Er diente einst der Erforschung der Felchenlaich. 

 

Beobachtungen der Taucher: Weniger Großkrebse, selbst diese werden von Muscheln besiedelt 

Gereinigte Fläche sind länger ohne Bewuchs. 


Quelle: Prof. Thorsten Rennebart, Prien, 10. Nov. 2025